Das Reflecting Team
- Christina

- 9. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Mai 2025

Immer wieder arbeiten wir mit dieser Methode, aber warum eigentlich? Hier hast du fünf Aspekte wieso es hilfreich ist das reflecting Team anzuwenden
Perspektiven
Außenstehende haben die Möglichkeit das Gespräch aktiv zu beobachten und ihre eigenen Gedanken, Hypothesen und Eindrücke - ohne zu bewerten - zu teilen. Es erweitert den Blickwinkel aller Beteiligten.
Ressourcen
Das reflecting Team erkennt oft Stärken oder Potentiale die den Falleinbringenden noch nicht sichtbar oder bewusst waren.
Lösen
Durch die Impulse "von außen" können festgefahrene Denkmuster oder Konfliktdynamiken aufweichen.
Selbstrelexion
Rückmeldung hilft uns häufig uns selbst zu überprüfen und Denken, Handeln oder Fühlen besser zu verstehen
Sicherheit und Resonanz
Im reflecting Team wird nicht bewertet, es entsteht ein Raum der Wertschätzung und Offenheit.
Wie Funktioniert es, los gehts!

Das reflecting Team ist in mehrere Phasen aufgeteilt. Ich beschreibe in diesem Beitrag die einfachste Form und Anwendung, es gibt noch einige weitere Ideen und Herangehensweisen, die Methode hängt immer auch von Zeit, Personenanzahl und Themenkomplexität ab.
Möchtest du mehr wissen lass gerne einen Kommentar da.
Los gehts!...
Drei Phasen
Gesprächsphase

Hier komme ich mit dem, der oder den Fallgebenden ins Gespräch. Ihr erläutert kurz um was geht es, welcher Auftrag steht dahinter und welche Ziele sind da?
Das reflecting Team (Blau) hört zu.
Reflexionsphase

Das reflecting Team hat aufmerksam zugehört und ist jetzt an der Reihe. Die Falleinbringer hören nun aufmerksam zu und schreiben ggfs. Fragen und Anmerkungen mit.
Das Team spricht über das gehörte. Die Falleinbringenden werden dabei nicht direkt angesprochen.
Ihr formuliert Hypothesen, entwickelt Fragen die aufkommen, teilt eure positiven Beobachtungen und Ideen zu wahrgenommenen Ressourcen oder Lösungen.
In dieser Phase ist es besonders Wichtig das die Teammitglieder respektvoll mit bisherigen Sichtweisen und Lösungsversuchen umgehen! Bemerkungen sollten im Konjunktiv formuliert sein! z.B.
Ich könnte mir vorstellen ...
Könnte es sein, dass ...
Was würde wohl geschehen, wenn ...
Mir fällt noch ein, dass ...
Das hilft uns, nicht sofort in Lösungsversuche für den anderen zu gehen, wir bleiben mit diesen Formulierungsansätzen leichter bei uns und lassen mehr Raum für eigene Lösungsideen.
Resonanzphase

Das Gespräch wird wieder vertieft und wir sammeln die gehörten Ideen und Gedanken der Teammitgleider wieder im kleinen Kreis. Dabei schauen wir auf - was hat uns angesprochen, was hat irritiert und was hat uns vielleicht inspiriert. Im weiteren Verlauf wird entweder vertieft gearbeitet oder es wird ein Abschluss gefunden.
Grundsätzlich können die drei Phasen auch nochmal wiederholt/ erweitert werden.
Mehr zu der Thematik kannst du auch hier finden:
Lösungsorientierte Supervisionstools - Heidi Neumann- Wirsing
Reflecting Team Arbeit in Organisationen - Heinz-Detlef-Scheer
Ich bin Christina Schramm und du hast gerade gelesen wieso es Hilfreich ist das reflecting Team für dich zu nutzen.
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