Fragen über Fragen
- Christina

- 12. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit

Warum frage ich so viel, obwohl ich doch auch in deinem Bereich gearbeitet, gelehrt oder geleitet habe? Warum frage ich das, obwohl es doch auf der Hand liegt?
"Man macht das eben so"...
Diese Frage kommt ganz oft zu Beginn meiner Arbeit und wird manchmal sogar auch als Auswahlkriterium gesehen.
Ich glaube das es weniger wichtig ist deine Arbeit schon zu kennen, denn es wäre nicht meine Realität! Selbst wenn ich eigene Erfahrungen in verschiedenen ähnlichen oder sogar gleichen Bereichen habe, habe ich sie anders abgespeichert als du! Mit Garantie ;-)
Deine Wahrnehmung ist in der Regel eine andere. In deine Realität und in dein Erleben kann ich dann gut eintauchen, wenn ich dich danach befrage.
Vor allem, wenn ich das Gefühl habe ich möchte ein "ach ja kenne ich" loswerden ist es ganz oft so, dass ich nachfrage und es eben nicht so ist.
Wir arbeiten in der Supervision, im Coaching und in der Beratung an deinen Themen! Du bist dein Experte/deine Expertin.

Wie oft sind wir in kontakt mit anderen und sind dabei eigentlich mit uns alleine? Wann hast du das letzte mal in der Mittagspause dein gegenüber genauer zu seinen/ihren Themen befragt, anstatt vielleicht zu sagen "ach ja genau, das kenne ich" ?
In die Wahrnehmung und Wirklichkeit des anderen einzutauchen, heißt auch, beim anderen zu sein und in Beziehung zu gehen.
Wir sehen und begegnen uns anders wenn wir anstelle eines "kenne ich auch" oder "ah ja, verstehe" Fragen einbauen wie -
Wie genau hast du das gemacht?...
Wie bist du damit umgegangen?...
Wann wurdest Du das letzte mal in Gesprächssituationen genau zu Deiner Realität befragt und welche Wirkung hatte es?
Worauf wartest Du? leg los und finde es heraus, lass davor gerne hein Herz da!...



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